Mit Mayka Engelmann, Y-Stories, spreche ich über Scannerpersönlichkeiten (Teil I)

Das sind die Kapitel im Podcast:

00:00 Intro
00:42 Mayka: Was ist eine Scannerpersönlichkeit?
04:17 Begriff “Scanner” ist positiv
05:19 Menschen, die sehr viele Bereiche abdecken
06:48 Hochbegabte interessieren sich für viele Bereiche
07:30 Begeisterungsfähigkeit
09:05 Sich nicht auf eine Sache festlegen
13:21 Unbändige Neugierde, Wissbegierde, ausgeprägte Kreativität
15:21 Neo-Generalisten
19:20 Eine Zumutung für ihr Umfeld (Überforderung)
21:55 Entscheide dich doch mal!
28:18 Sich schnell in etwas hineinversetzen
29:15 Ende Teil I – Outro
29:23 EINFACH MACHEN

Völlig egal wie wir es nennen: Scannerpersönlichkeit, NeoGeneralist, Vielbegabte, vielfältige Talente oder sonstwie – diese Tausendsassas sind für Unternehmen der reinsten Joker der Zukunft. Jedoch erkennen Unternehmen dieses Potenzial bisher nicht gut genug.

Scannerpersönlichkeiten bieten sehr viele Voraussetzungen, die Unternehmen im Change dringend benötigen. Leider jedoch verlassen Scannerpersönlichkeiten in Scharen das Schiff, denn Unternehmen lassen die Vielfalt und das andere Vorgehen nicht zu. Lasst die Andersartigen, Vielfältigen, Generalisten doch einfach mal mitmischen! Nutzt das Potenzial!

Einfach machen, lasst mal die Scannerpersönlichkeiten ran.

Andere Begriffe für die Scannerpersönlichkeit

Das Wort Scannerpersönlichkeit ist noch nicht sehr weit durchdrungen in unserem Sprachgebrauch. Vielleicht kennst du folgende Begriffe?

  • Neo-Generalist
  • Vielbegabte
  • Vielinteressierte
  • Ein Mensch mit vielen Talenten
  • Freigeister

Mir fällt auch noch ein:

  • buntes Zebra
  • Tausendsassa
  • Jemand der auf vielen Hochzeiten tanzt
  • ein Hans-Dampf-in-allen-Gassen
  • General-Dilettant (kann alles nur ein bisschen und nichts richtig)
  • Flatterhaft (kann sich nicht auf eine Sache festlegen)

Das sind allesamt negativ gemeinte Begriffe, die eher abwertend verwendet werden. Im Sprachgebrauch wird Menschen mit vielen Interessen und Talenten also keine Wertschätzung entgegengebracht – diese Fähigkeit wird demnach nicht als vorteilhaft eingeschätzt.

Eine Scannerpersönlichkeit passt in keine Schublade – sie sind mitunter eine echte Zumutung für ihr Umfeld

Anne Heintze, Expertin für Hochbegabung, Hochsensibilität und Hochsensitivität, sagt:

“Es sind “(…) Multitalente, Querdenker, Universalisten, die wenig gradlinige Lebensläufe haben und sich dem Mainstream verschließen. Leonardo da Vinci, Aristoteles und Hildegard von Bingen sind alte Vertreter dieser Spezies, aber auch so namhaften Persönlichkeiten wie Clint Eastwood, Richard Branson, Steve Jobs, Barbara Streisand, Peter Ustinov und Selcuk Cara sind vielbegabte Multitalente, die auch abseits ihrer weltweit geschätzten „Hauptarbeit“ als erfolgreiche Allrounder gelten.” [Quelle: evidero.de]

Die Vielfalt an Skills und Interessen, die eine Scannerpersönlichkeiten in sich vereint, ist für andere Personen oft nicht vorstellbar. Daher wird die Scannerpersönlichkeiten limitiert durch die eingeschränkte Vorstellungskraft des Gegenübers – es ist für diese Personen nicht vorstellbar, dass man mit gleicher Tiefe und Leidenschaft eine solche Breite an Aufgaben wuppen kann. Insofern können Scannerpersönlichkeiten eine Zumutung für ihr Umfeld sein.

Begeisterungsfähigkeit

Leidenschaft & tiefe Begeisterung sticht aus der Masse heraus

Merkmale einer Scannerpersönlichkeit sind u.a. die tiefe Begeisterungsfähigkeit, ausgeprägte Kreativität (100 Ideen), vielfältige Interessen, Flexibilität, Fähigkeit sich innerhalb kürzester Zeit in Neues einzuarbeiten, aber auch die Fähigkeit einer besonderen Wahrnehmungstiefe bzw. Wahrnehmungsschärfe.

Mayka: “Ich lasse mich schnell begeisern und wenn ich das Thema gefunden habe, dann bin ich super fokussiert. Jedoch: Wenn ich etwas mache und es wertschätzt niemand, verliere ich den Funken.”

  • Sehr schnell zu begeistern
  • und wenn sie das Interesse verlieren, dann sind sie sehr schnell wieder weg.
  • Folge: Das Umfeld muss derart den Scannerpersönlichkeiten etwas bieten.

Vielbegabten wird mitunter unterstellt, zu viele Dinge im Kopf u haben und nichts wirklich in der Tiefe machen zu können – sich nicht fokussieren zu können. Ich dagegen kontere: “Ich interessiere mich für vieles, verliere aber nicht den Fokus!”

Scannerpersönlichkeiten können sich superschnell in neue Dinge reindenken und einarbeiten – wenn es ihnen Spaß macht. Superschnell springt der Funke über und ohne Scheuklappen werden weiter Bereiche erobert. Der Kick an sich ist das Springen zwischen den Interessen.

Mayka weiss: Solange ich die Dinge, die ich tue, selber gewählt habe und mir sehr gefallen, mache ich sehr gerne weiter. Die Interessen der Scannerpersönlichkeiten sind sehr vielfältig und müssen auf breiter Ebene bedient werden. Das Feuer macht den Unterschied. Nur wenn die Aufgaben nicht langeilig werden, solange wertgeschätzt wird, der Funke immer wieder überfliegt, bleibt die Scannerpersönlichkeit begeistert.

#einfach machen

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Mayka Engelmann, Y-Stories

Scannerpersönlichkeit Mayka Engelmann, Y Storiies

Shownotes

Maike Petersen
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DIGITALqueen Maike Petersen

Mayka Engelmann

Mit Storytelling zur authentischen Personenmarke
Weil das Leben die schönsten Geschichten schreibt
https://mayka-engelmann.de/

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