Langsame Ladezeiten sind Conversion-Killer | Rock Your Digital Business, Maike Petersen

Auswirkungen mieser Pageloadtime
Was hat es auf sich mit langsamen Ladezeiten: Was ist schon eine Sekunde? Für User fühlt sich jede Sekunde Warten nervig an und 3 Sekunden scheinen einer halben Ewigkeit zu gleichen. Entscheider verweisen immer wieder stolz darauf, dass die Ladezeit mit X Sekunden doch „eigentlich“ ganz ordentlich sei – und ignorieren Userbedürfnsse komplett. Schlimmer noch: Die Conversion sinkt und der Einnahmeverlust pro User nimmt mit jeder Sekunde zu, die deine Website zu langsam ist.

Kennst du das auch? Die Website, die ich öffne, lädt nicht. Sie lädt jedenfalls nicht so schnell, wie ich es gerne hätte. Und dann bin ich allzu oft schnell wieder weg und suche mir meine Inhalte auf anderen Websites… Das Thema langsame Ladezeiten nervt die User und wird gleichzeitig allzuoft von Website-Betreibern nicht als Problem erkannt.

Bereits im Jahr 2008 hat eine Studie aufgezeigt, dass langsamere Ladezeiten ein Conversion-Killer sind und somit Umsatzpotenzial nicht ausgeschöpft wird. Mittlerweile entscheiden Millisekunden über Erfolg und Misserfolg. Das Nutzerverhalten hat sich sehr stark verändert, die User sind extrem ungeduldig geworden (das kennt jeder von seinem Online-Verhalten aus eigener Erfahrung) und erwarten schnell sichtbare Inhalte auf den besuchten Seiten. Google hat ein eindeutiges Statement gesetzt durch den Mobile-first-Anspruch und dennoch sind auch im Jahr 2020 die Ladezeiten vieler Websites inakzeptabel langsam, speziell mobile Seiten werden nicht ausreichend gezielt analysiert und optimiert. Immer noch gilt die Erkenntnis aus dem Jahr 2008, dass für Unternehmen, die die Performance ihrer Website nicht optimieren können, die Gefahr besteht, die wichtigsten Geschäftskennzahlen wie die Kundenzufriedenheit und das Umsatzwachstum nicht ausreichend verbessern können.

Die erwähnte SEMrush-Studie ergab die erschreckend hohe Zahl von 82 Prozent der analysierten Websites, die erhebliche Performance-Probleme aufwiesen. Das sollte allen Entscheidern ein lautes und deutliches Warnsignal sein! Egal wohin man schaut, immer wieder stößt man auf ganz viele, ganz banale Probleme, die sich dringend ändern müssen und die mit einer entsprechenden Mannschaft angepackt werden müssen. Einfach mal machen. Und zwar konsequent und dauerhaft dranbleiben.

Langsame Ladezeiten - SEMrushstudie Ergebnisse

Die häufigsten Probleme auf Webseiten
Auffällig oft sind JavaScript und CSS ganz allgemein bei Websites nicht optimiert und sind dadurch Mitverursacher von schlechter Website-Performance. Eine SEMrush-Studie aus dem Jahr 2018 kommt zu der Erkenntnis, dass die Mehrheit der Websites mit Performance-Problemen durch simple Optimierungstechniken und Änderungen an der Serverkonfiguration schnell und einfach ihre Leistung verbessern kann – es muss aber auch konsequent gemacht werden!

[Quelle: https://de.semrush.com/blog/studie-zur-website-performance-or-semrush-2018/]

Ignoriere Erkenntnisse nicht – Thema Ladezeiten ist nicht neu

Deine große Erkenntnis aus diesen Zahlen muss lauten: Wenn du erfolgreich im Digital Business sein möchtest, dann wiederhole die Fehler der anderen nicht und setze einen Schwerpunkt in Ressource und Know-how auf Analysieren, Performance und Conversion-Optimierung. Kein Unternehmen dieser Welt, das auch in Zukunft im Business-Zirkus mitspielen will, kann es sich leisten, mittlerweile zwölf Jahre alte Erkenntnisse zu ignorieren und Umsatzpotenziale zu verpassen!

Otto Group macht es mit Speed Race vor

Die Otto Group hat die Relevanz der Thematik zu langsamer Ladezeiten im Jahr 2018 erkannt und sich ihrer konsequent angenommen. Es wurde ein unternehmensweites Speed Race durchgeführt, bei dem sich teilnehmende Unternehmen gegenseitig challengen konnten. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Verbesserung der mobilen Ladezeit um 20 Prozent.

Daniel Krantz, Leiter Digital Excellence, Otto Group:
„Für unsere Kunden ist Mobile der zentrale Zugangskanal zu unseren Angeboten. Wir arbeiten kontinuierlich daran, die gesamte Usability und insbesondere auch die Ladezeiten zu optimieren.“

Wer die Erkenntnisse des Speed Race der Otto Group weiter studiert, stößt auf die typischen Performance-Verhinderer, die ich immer wieder bei Unternehmen identifiziere – und für die kein grundsätzliches Bewusstsein vorhanden ist und für die ohne Ausnahme nicht genügend Ressourcen zur Abhilfe zur Verfügung gestellt werden.

Wiederhole diese Fehler der anderen nicht.

Welche typischen Baustellen sollte ich noch verhindern?

Einige Beispiele für typische Baustellen, die langsame Ladezeiten verursachen:

  • Html bereinigen
  • CSS- und JavaScript-Dateien müssen dringend überarbeitet werden
  • nicht genutztes Java-Script entfernen
  • Stichwort Bilddatenoptimierung: Lazy-Loading für Bilddaten wird benötigt
  • Bilder in modernen Formaten bereitstellen

Allgemein bietet dein Content großes Optimierungspotenzial und redaktionelle Inhalte müssen bei der Gelegenheit mit auf den Prüfstand gestellt werden.

Die Optimierung der Website – mit Fokus auf Mobile, wenn dies in deinem Business für die User das Schwerpunktdevice ist – stellt eine fortwährende Aufgabe mit sehr hoher Umsatzrelevanz dar. Daher müssen hierfür Experten in ausreichendem Maße mit dem passendem Know-how von dir eingestellt werden. Hierfür werden E-Business, Performance, Data-Analyse, Conversion-Optimierung, Development, aber auch Content benötigt – eine Verdopplung bis sogar (langfristig) Verdreifachung deiner Mitarbeiter in diesen Bereichen ist sinnvoll, wenn du mit dieser Investition die Business-Ergebnisse entsprechend ausbauen kannst.

Langsame Ladezeiten | Rock Your Digital Business, Maike Petersen

Egal, ob du mit deinem Unternehmen noch ganz am Anfang der digitalen Wegstrecke stehst oder ob es für dich um ein Uplift deines Digital Business geht – in meinem Buch ROCK YOUR DIGITAL BUSINESS gehen wir Schritt für Schritt die wichtigsten Punkte durch, die zu mehr Erfolg im Digital Business führen. Und gleichzeitig weiß ich aus meiner langjährigen Erfahrung, dass bei sehr vielen Unternehmen in fast allen, in diesem Buch behandelten, Punkten noch eine Großbaustelle vorherrscht.

Also machen wir uns gemeinsam an die Arbeit.

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Maike Petersen

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