Scannerpersönlichkeit Teil II Podcast | DIGITAL talk

Unternehmen brauchen Ideen, Mut und anderes Vorgehen

Nie zuvor war der Ruf nach neuen Ideen, Mut und Menschen mit Überblick so groß wie derzeit in Zeiten der Transformation. Unternehmen fehlt viel zu oft dieser Mut, sie suchen lösungsorintierte Personen, die die immer komplexeren Aufgaben meistern können. Es wird immer mehr Flexibilität von den Mitarbeitenden gefordert. Und es werden immer mehr Generalisten auf entscheidenden Positionen benötigt, die den Change meistern können.

Doch die Realität sieht so aus: Schon in Teil I meines Gespräches mit Mayka Engelmann zu Scannerpersönlichkeiten, Vielbegabten, Neo-Generalisten, Vielinteressierte etc. festgestellt, dass Unternehmen genau diese Personen verprellen und nicht gut im bestehenden HR-Prozess als Stärken identifizieren können. Diese Fähigkeit hilft mir, aus verschiedenen Blickwinkeln Situationen, Abhängigkeiten und verzweigte Handlungen zu überschauen und Lösungen zu entwickeln.

Scannerpersönlichkeit = wechseln der Perspektiven

Scannerpersönlichkeiten sind Vielbegabte mit stark geschärfter Wahrnehmung. Sie können z.B. Muster erkennen, die andere nicht sehen. Ihre Stärke ist es, bei komplexen Dingen die Verbindungen im Auge behalten (das große Ganze oder auch Big Picture genannt) und sich dabei nicht zu verzetteln. Während Spezialisten sich auf einzelne Dinge fokussieren, kann eine Scannerpersönlichkeit spielend zwischen den verschiedenen Perspektiven wechseln.

Dabei hilft bildhaftes Denken, visualisieren, räumliches Denken und eine große Portion Kreativität. Ich z.B. kann im Nu in meinem inneren Bild eine komplexe holistische Vorstellungslandschaft generieren (quasi wie ein riesengroßes, komplexes Flow-Chart), in Bruchteilen von Sekunden zwischen verschiedenen Betrachtungsperspektiven wechseln und mein komplexes inneres Bild von allen Seiten mit unterschiedlichen Kontexten betrachten.

Flexibilitätsdenker bzw. Scannerpersönlichkeiten sind ideale Spitzenkandidaten

Unternehmen brauchen andere Vorgehensweisen, darin sind sich alle einig. Dazu gehört neben Mut auch die Fähigkeit, anders denken, handeln und Ideen aufzuspüren. Die nachfolgendenPunkte geben Eigenschaften von Scannerpersönlichkeiten wieder:

  • Absolut zuverlässig
  • Denken zukunftsorientiert
  • Können sich in kürzester Zeit neue Dinge aneignen
  • Vielbegabte sprühen vor Ideen
  • Lösungsorientiert
  • Willenskraft und Durchhaltungsvermögen
  • Mutig
  • Flexibel
  • Sind bereit, zu experimentieren
  • produzieren am laufenden Band neue Ideen

Das alles hört sich an wie aus vielen Job-Descriptions, jedoch kommen Scannerpersönlichkeiten selten in diese Positionen. Das müssen wir abstellen. Stattdessen verlassen Scannerpersönlichkeiten Unternehmen in Scharen, weil sie sich nicht abgeholt fühlen, sich nicht mit ihren Stärken einbringen können.

Lasst uns endlich Scannerpersönlichkeiten in die Unternehmen in die entscheidenden Change-Positionen bringen. HR-Prozesse müssen sich ändern, um das Innovationspotenzial zu sichern und vielfältige Persönlichkeiten an Bord zu lassen.

Lasst die Andersartigen, Vielfältigen, Generalisten doch einfach mal mitmischen. Nutzt das Potenzial. Einfach machen, lasst mal die Scannerpersönlichkeiten ran.

Shownotes

Maike Petersen
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DIGITALqueen Maike Petersen

Mayka Engelmann

Mit Storytelling zur authentischen Personenmarke
Weil das Leben die schönsten Geschichten schreibt
https://mayka-engelmann.de/

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