DIGITAL talk
Einfach machen und das so richtig gut!
Für Querdenker und für alle die Interesse am Digitalen haben, in digitaler Geschäftsentwicklung und am Digital Marketing. Und zwar Marketing mit ordentlich Wumms!

Kurze Zusammenfassung

Welch eine Freude: endlich legen wir los! Zusammen mit Mayka Engelmann spreche ich in einem losen talk darüber, was euch in meinen Podcasts erwarten wird. Auch haben wir etwas zum Aufwärmen geplaudert über Wumms, einfach machen, mein größtes Abenteuer, was das ganze mit viel Lachen zu tun hat und was das Raum-Zeit-Kontinuum mit mir zu tun haben könnte. Hört einfach mal rein – als DIGITALqueen wünsche ich euch ein königliches Vergnügen.

Mit dabei in dieser Folge:
Mayka Engelmann

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Shownotes

Mayka Engelmann
Mit Storytelling zur authentischen Personenmarke
Weil das Leben die schönsten Geschichten schreibt
https://mayka-engelmann.de/

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ROCK YOUR DIGITAL BUSINESS

Über die DIGITALqueen Maike Petersen
https://maikepetersen.digital

Transskript

Podcast-Intro

Maike: Endlich ist es geschafft: Wir sitzen hier im Aufnahmeraum und endlich geht unsere Nullnummer heute. Mayka, sage doch bitte einmal worüber wir heute reden.

Mayka: Also ich arbeite jetzt schon bisschen länger mit Maike zusammen an ihrer Personal Brand Story und mich interessieren natürlich immer so ein bisschen auch die Initial Erlebnisse, die dazu geführt haben das die Person die ist die sie heute ist. Auch sprechen wir darüber, wie Maike’s Weg zur DIGITAL Queen so war und wie sie hierher gekommen ist. Maike erzählt über das größte Abenteuer, dass sie in Japan erlebt hat und welches sie sehr sehr geprägt hat. Wir sprechen über Spleens, Ticks und ungewöhnliche Hobbys sowie über Leidenschaft für den Beruf. Und darüber, ob sie was anders machen würde… Wir sprechen auch über Inspirationen und Ratschläge die wir geben oder die wir bekommen haben und wie wir oder wann wir am besten im Flow sind.

Maike: Warum gibt es diesen Podcast, Mayka, darüber wir wollen wir beide auch noch mal kurz sprechen und wie ist der zustande gekommen.

Mayka: Vor allem die Geschichte mit dem DIGITAL Dinner finde ich mega spannend.

Maike: Ja das können wir noch einmal, das müssen wir unbedingt noch einmal separat rausholen. In der Tat hatte ich das auch schon längst wieder vergessen gehabt… Wir erzählen diese Story zu einer anderen Zeit… Heute wollen wir einfach mal ein bisschen Gas geben & EINFACH MACHEN und den DIGITAL talk Podcast endlich mal ins Leben rufen!

Aufwärmfragen

Mayka: So, Maike, ich habe einen paar Aufwärm-Fragen für dich vorbereitet. Moment… Und zwar lass uns doch mal beginnen zu deiner Person ich sage dir ein paar Sätze und du vervollständigst sie. “Ich bin im Flow, wenn ich…”

Maike: So richtig gut drauf bin ich (aber das meinst du nicht) bin ich im Flow, wenn es richtig anspruchsvoll wird und wenn alles runter um möglichst trubelig ist und keiner weiß was da machen soll alle den Kopf verloren haben dann bin ich so richtig im Flow und dann geht bei mir erst richtig los.

Mayka: Das kann ich mir sehr gut vorstellen… Nächster Satz: Mein Weg hierher war?

Maike: … heute morgen meinst du? Oder meinst du wie ganz Allgemein mein Weg zur DIGITAL Queen war? Der war sehr steinig und der war sehr lang,
aber auch echt cool traurig lustig, erfolgreich, erfolglos – alles mögliche… Da war, glaube ich, von jedem etwas dabei.

Mayka: So sammelt man ja auch Erfahrungen und wird an Erfahrungen sehr reich. Die nächste Frage, die ich sehr gerne mag: Hast du einen Spleen oder ein ungewöhnliches Hobby?

Maike: hmmmh… also Hobbys habe ich keine ungewöhnlichen. Ich habe gerade neulich meine Versicherung irgendwie neu arrangiert und da wird noch mal gefragt, ob man so Fallschirmspringen, Kiten oder irgendwelche gefährlichen Dinge in seiner Freizeit macht. Ne, mache ich nicht. Ich bin der Auffassung, dass ich ein ganz langweiliges Leben führe. Spleens habe ich & jede Menge Ticks habe ich auch. Im Auto muss z.B. immer auf 2, 4 oder 8 (also auf einer geraden Zahl) die Musik-Anzeige eingestellt sein. Ich weiß nicht warum, aber irgendwie ist das so ein Wohlfühlfaktor… Beim Schreibtisch gibt es außerdem diverse Ticks, die ich habe… Der eine und die andere, die mit mir zusammenarbeiten, können auch das immer nicht verstehen. Es muss halt irgendwie eine bestimmte Freiheit auf dem Schreibtisch sein, also aufgeräumt aber auch ein gewisses Grad an Chaos – irgendwo dazwischen sind meine Schreibtisch-Ticks. Ja und Spleens habe ich auch viele. Mehr als ich hier glaube erzählen könnte. Da könnten wir ewig so weiter plaudern…

Mayka: Da lernt man die Person auf jeden Fall sehr gut kennen. Hier noch eine Frage: “Wenn ich meinen jetzigen Beruf nicht hätte, wäre ich…”

Maike: Da gibt es gar nichts, was ich anderes machen könnte. Ich habe schon viele Lebenskrisen gehabt und in diesen Lebenskrisen mich immer wieder mich selber gefragt, was ich alternativ machen könnte, und ehrlicherweise bin ich immer wieder zu dem zurückgekommen, was ich vermutlich am besten kann…

Mayka: 😂Gute Antwort. Hier meine nächste Frage “Was ist der beste Rat den du je bekommen hast oder vervollständige vielleicht erst mal den Satz: Der beste Rat, den ich je bekommen habe, ist…”

Maike: Als Rat habe ich das nicht mit auf den Weg bekommen, sondern irgendwo aufgeschnappt – ich weiß nicht mehr wie. Und das habe ich mir auch zur zu eigen gemacht: Das im Prinzip jeder Tag ohne Lachen ein verschenkter Tag ist. In einer der vielen schwärzesten Zeiten habe ich es ganz bewusst mir zu eigen gemacht. Einfach mal zelebriert und auch durchgezogen und das mache ich seitdem, denn es hat mir gut getan und das zu meinem Motto gemacht: Lachen wenn es nichts mehr zu lachen gibt und dann erst recht!

Mayka: Was beinhaltet ein perfekten Tag für dich? Maike: Also es muss Minimum die Sonne scheinen, so wie heute. Das ist das schon mal das Mindeste, weil Sonne für mich ganz wichtig ist.

Mayka: In Hamburg nicht einfach, weil Sonne ja nicht immer da ist… Maike: Wo ich bin, ist immer Sonne. Das kommt von innen raus, das geht nicht anders. Aber der perfekte Tag ist natürlich auch mit einer komplexen Aufgabe verbunden, die mich möglichst stark herausfordern muss. Diese muss anspruchsvoll sein, so dass ich am Ende so richtig gefordert wurde auf allen Ebenen. Das geht für mich schon so in die Richtung: perfekter Tag. Und ich muss auch mindestens einmal mit dem Auto auf der Autobahn gewesen sein und dabei so richtig laut Musik gehört haben…

Einfach machen

Mayka: Okay, nächste Frage… Auf LinkedIn ist es ja so ein bisschen deinen Steckenpferd geworden. Da sprichst du immer wieder davon, dass die Leute EINFACH MAL MACHEN sollen. Also dieses Schlagwort einfach machen was genau meinst du damit? Und dann das steht auch immer im Zusammenhang mit einem anderen Wort, aber darüber sprechen wir später…

Maike: Also das EINFACH MACHEN… ich nenne dir mal ein Gegenbeispiel: In wie vielen Meetings habe ich das erlebt… gerade gestern habe ich eine Zeile gelesen, dass durchschnittlich 50 Tage oder 51 Tage jeder Mitarbeiter im Jahr in Meetings Zeit vergeudet. Und ich denke mir, was macht ihr da eigentlich Leute? Fast jedes Meeting läuft gleich ab, es wird gelabert, gelabert, gelabert… Und jede Wette im nächsten Meeting labern sie über genau den gleichen Scheiß noch mal, reden, halten Händchen. kommen nicht vom Fleck…
Das ist das genau das Gegenteil von EINFACH MAL MACHEN. Macht einfach mal, nicht einfach irgendwas, irgendein Scheiß, macht mal richtig was. Gefühlt so in 90% der Situationen, der Menschen, der Aufgaben oder der Dinge an denen ich teilhaben darf, denke ich: Wenn ihr jetzt einfach mal machen würdet, dann würden wir auch Geschwindigkeit aufnehmen. Das ist eben das was ich meine: EINFACH MAL SCHNELL ausprobieren und nicht irgendwie monatelang labern, zögern, dürfen wir das fragen – nee macht doch mal!
Und dann werten wir die Daten aus. Dann kannst du immer noch sagen hat das geklappt, hat das nicht geklappt, kannst den nächsten Schritt machen usw. Aber das scheint für viele schwierig zu sein.
Da lebe ich anscheinend irgendwie in einer ganz anderen Welt, viele andere wissen nicht was ich damit meine. Dabei ist das MACHT DOCH EINFACH MAL so einfach! Und sowieso, ich bin ja so ein ungeduldiger Mensch, da muss ich einfach machen…
EINFACH MACHEN ist das kürzeste, wie man es ausdrücken kann. Ich glaube, das bringt es am besten auf den Punkt. Deswegen ist es vermutlich auch in letzter Zeit so so oft bei mir zu hören gewesen.

Mayka: Das mag ich, weil das so ein bisschen dieses klare Denken von dir zum Ausdruck bringt. Du kennst doch bestimmt auch das Pareto-Prinzip? Das habe ich mir immer wieder vorgenommen, weil ich wirklich auch jemand bin der gerne mal Perfektion ist. Ich habe es trainiert und dabei gleichzeitig sehr viel Zeit verschwendet.
Vielleicht lassen wir mal Postkarten drucken oder Post its, wo dann drauf steht EINFACH MACHEN… mit dem Zusatz DIGITALqueen.

Wumms!

Mayka: Genau so ein markantes Wort aus deinem Wortschatz, was mich unheimlich beeindruckt hat und mir irgendwie krass in Erinnerung geblieben ist, ist das Wort WUMMS.
Und zwar hast du es benutzt, als wir uns kennengelernt haben. Deine Formulierung war: Du machst, DIGITAL Marketing mit ordentlich Wumms. Das hatte ich so irgendwie noch nie gehört. Und lustigerweise kam das Wort WUMMS ja jetzt irgendwie dieses Jahr durch dieses Corona-Konjunkturpaket wieder hoch.
Irgendwie war WUMMS für mich immer so ein Maike-Wort. Benutzt du es in der Tat schon ganz lange?

Maike: Darüber denke ich nicht groß nach. Das ist etwas wie “Moin” 😂 das gibt’s halt gratis bei mir dazu und es kommt mir so über die Lippen. Kann ich nichts dafür. Warum sag ich denn dass ich DIGITAL Marketing mit Wumms mache? Ich mach halt nicht irgendwas, sondern immer etwas mit Hand & Fuß. Das bringt am Ende auch etwas und zwar eine Verbesserung die die man sich vor eben überlegt hat.
Das ist halt genau das was ich meine also EINFACH MACHEN, aber mit Exzellenz-Anspruch. Und mache halt mit ordentlich Wumms, weil alles andere so ein rumeiern ist und so ein halber Kram. Das kann man gleich sein lassen, da sollen die Leute dann zu Hause bleiben.
Sollen die Leute ihre Energie sparen für was Ordentliches! Aber wenn, dann ordentlich machen damit ordentlich WUMMS – das ist meine Art. Da bin ich zu Hause.

Mayka: Ich stelle mir das dann auch so vor, das du in den Unternehmen bist und dann mit den Mitarbeitern sprichst. Sagst du dann auch so “Leute wir brauchen mehr Wumms” oder wie muss ich mir das vorstellen?

Maike: Also ich kann dir das ehrlicherweise gar nicht sagen ob ich das dann so gesagt habe. Da müsste ich die Leute fragen, die mit mir mitgearbeitet haben, weil ich habe so ein wahnsinniges Spatzengehirn 😂ich merke mir so etwas nicht. Aber WUMMS ist so ein Wort, das einfach so gan natürlicherweise über meine Lippen kommt. Ich stehe auch vor dem CEO und verteile diesem im übertragenen Sinne den mentalen Arschtritt. Dabei sage ich in ganz klaren Worten, also wenn das jetzt nicht machst dann passiert das und das und das, dann wird dein Unternehmen halt nicht Nummer Eins werden oder wie auch immer das Ziel lautet. Der Punkt ist ich sage das ja nicht, um die Leute zu verletzen, sondern es ist immer meine Natur so schonungslos offen zu reden.
Das Zweite ist das viel entscheidendere: Es gibt keine Alternativen. Also wenn ich ihn mit samt Fingern anfassen würde, dann werden wir übermorgen noch nicht ans Eingemachte gehen, werden wieder labern ohne eine entscheidende Verbesserung… Ich stelle die Leute mit ziemlich krassen Worten vor die Realitäten und halte denen eigentlich nur einen Spiegel vor die Nase. Dann sage einfach nur unverblümt, was gesagt werden muss.
Auch habe ich festgestellt, dass mit Nettigkeit nichts zu bewegen ist – dabei ist es ja nicht das ich nicht grundsätzlich nett & freundlich bin. Wir verstehen uns alle gut… das ist nicht das Ding. Aber wenn die Problematiken normal angesprochen werden, dann kommt man nicht weiter. Wenn man nicht schonungslos den Finger auf die Wunde legt, dann kommt man nicht weiter und bleibt ist halt genau da stecken.
Ich bin seit knapp 25 Jahren dabei und mein Learning ist halt: Man kann es doch anders sagen, du kannst es auch mit einer anderen Methode machen, das dauert irgendwie drei Wochen oder länger – ich mache das eben in fünf Minuten oder in einem Satz. Meine schonungslose Art hat sich halt immer mehr komprimiert mit der Zeit und dann kommt halt auch mal so ein WUMMS raus.

Mayka: Ja ich glaube, was du eigentlich sagen willst ist du bist als Person trotzdem wertschätzend im Umgang mit anderen Menschen, aber in deiner Sprache bist du einfach sehr klar. Du würdest nie jemanden irgendwie total blöd vor den Kopf stoßen, sondern du bist halt absolut klar in deinen fachlichen & sachlichen Ansagen – das ist ja genau das, wo einige Leute noch sehr viel von Dir lernen können.

Maike: Ehrlicherweise werde ich in meiner Haltung und meinen Ansagen für Unternehmer immer komprimierter und klarer, umso älter ich geworden bin (vielleicht auch weiser?). Umso mehr Erfahrungen ich gemacht habe und weiß ok, das wirst du nie wieder machen und so bin ich definitiv klarer geworden und auch krasser. Vielleicht weil mir nicht mehr so viel Zeit bleibt mir bleibt…
Das Feedback, das ich dann bekomme, ist jedenfalls durchweg positiv. Manchmal beschleicht mich das Gefühl, ich stehe vor Menschen die haben so einen Hang zu Sadomaso. Das bedeutet, die wörtliche Ohrfeige kann gar nicht hart genug sein. Wenn es richtig weh getan hat, dann hängen die mir an den Lippen…
Mein Learning ist einfach: Ich muss krass reden, damit es durchdringt, damit sie wirklich auch wissen, die Situation ist ernst. Dann hören sie mir auch zu und mir wirklich wie Fans an den Lippen. Also ich kann das echt schwer beschreiben, aber es hat mir noch nie eine Person übel genommen.
Manche sagen, das wäre jetzt echt harter Tobak gewesen, aber sie verstehen auch warum ich das sage. Die Menschen verstehen sehr schnell, dass ich weiß wovon ich rede. Es geht halt nicht darum, Menschen schlecht zu reden, klein zu machen. Es geht darum, Menschen zu helfen. Es geht darum, den Unternehmen zu helfen.
Ich darf nicht drum herum reden um den heißen Brei. Ich muss genau sagen, was zu tun ist damit wirklich der Erfolg auch kommt. Punkt. Mir wird halt abgenommen, dass ich heute weiß worüber ich da rede. Wenn ich einen Vorschlag zur Lösung anbiete, bin ich zu 100% davon überzeugt, dass diese Lösung richtig ist und ich dann auch nach kurzer Zeit den Beweis antrete, dass diese Lösung funktioniert.
Und deswegen schauen mich die Leute zwar einerseits mit großen Kulleraugen an, wenn ich dann so so wörtlich Arschtritte verteilen und so eine krasse Sprache habe, andererseits sind sie auch einfach dankbar. Die Feedback zeigen mir auf, das ich richtig liege. Das Klare und Direkte ist halt so meine Art, ich kann es auch nicht ändern.

Mayka: Vielleicht ist auch dieses Thema Mut und Entschlossenheit so wichtig, weil viele CEOs das nicht an den Tag legen und darum gibt es Probleme… Und du bist quasi du bist die Person, die sie dazu antreibt auch mutig zu sein und entschlossen zu sein. Mit deiner Eigenschaft des mutigen Vorangehens, mit diesem Feuer, dieser Energie steckst du sozusagen alle ein bisschen an, oder?

Maike: Genau, ich stecke sie an ich werde aber auch ehrlicherweise auch genau deswegen beauftragt. Genau deswegen nimmt man nicht irgendwelche anderen, sondern hat sich für mich entschieden, weil man nicht nur die Expertise auf der DIGITAL Marketing-Seite möchte. Man möchte auch den DIGITAL Consulting gleich mit haben den Sparrings Partner, der einfach mal Tacheles redet. Vom ersten Moment bringe ich es genau auf den Punkt. Ich mit rede mit meinen zukünftigen Auftraggebern von Beginn an klar und unmissverständlich, was zu tun ist. Ich muss niemanden etwas vorspielen, relativ schnell wird klar man kriegt mich halt nur so wie ich bin.
Entweder hält man diese schonungslose Klarheit aus oder man lässt es bleiben. Ich bin halt so wie ich bin. Da bin wieder bei dieser SM-Schiene… Es muss vielleicht wehtut, weil die mitunter jahrelang erfolglos mit zig verschiedenen Personen und teuren Consulting Papieren ausprobiert haben und hilflos sind. Unternehmen merken, es ist irgendwie ein Fehler im System, die Situation hat sich geändert in verschiedenen Bereichen, die internen Prozesse kommen nicht hinterher. Jedoch wissen sie wissen nicht, wo sie konkret überall anfangen können. Sie haben schon paar wichtige Punkte identifiziert, aber insgesamt ist eine sehr starke Hilflosigkeit zu spüren. Einige atmen ganz tief auf, wenn endlich einer kommt und sagt, was sie tun sollen.

Mayka: Aber sind fast alles Männer oder?

Maike: Ja, sieht man sich die Zahlen an, weiß man das in der Tat ein großer Anteil männlicher Führungskräfte aktiv ist. Das finde ich auch überhaupt nicht gut! In der Tat waren meine Auftraggeber bisher meistens männlich – das ist auch einfach so. Es mag Zufall sein, aber ist überwiegend der alte, weisse Mann in der Führungsriege nach dem Thomas-Prinzip zu sehen. Wenn man Videokonferenzen hat, da muss ich echt drei mal schauen, mit wem ich gerade rede 😂 das ist leider traurig.

Mayka: Kennst du diese Geschichte mit dem Corona von dieser Uni? Wo sie gesagt haben, es gab 25 Personen davon hießen drei “Wolfgang” (23 Männer zu 3 Frauen)…

Maike: Irgendwie es ist einerseits sehr überzogen, aber leider auch real. Ich habe an einigen Video-Konferenzen teilgenommen, wo wir wenigen teilnehmenden Frauen uns parallel in Slack austauschen mussten… Mich beschleicht bei einigen wirklich das Gefühl, die heissen alle Thomas und sehen alle sehr gleich aus (vielleicht 10 Jahre oder älter Jünger oder was weiss ich…)

Mayka: Das kann ich mir bildlich vorstellen.

Maike: Es ist ein wichtiges Thema, denn Frauen gehören in Führungspositionen. Mindestens zu 50%, so wie sie auch in der Gesellschaft verteilt sind. Da kenne ich auch gar keine Gnade.

Welche Person inspiriert dich?

Mayka: Wenn wir denn bei dem Thema sind Frauen und ich weiß ja auch dass du als Mentorin schon viel gemacht hast. Das heißt, du inspirierst auch viele jüngere Frauen EINFACH ZU MACHEN z.b. und ein bisschen mehr Wumms, zu haben. Welche Person inspiriert dich denn? Das würde mich sehr interessieren. Also gibt es Bücher oder gibt es irgendjemanden, dem du folgst? Wo du sagst, von dem Mensch da kann ich echt noch etwas lernen?

Maike: Meine Inspiration seziehehe ich aus ganz unterschiedlichen Quellen. Ich bin z.B. manchmal Bahn gefahren und habe eine Person gesehen, die zufällig…

Mayka: Moment, DU bist mal Bahn gefahren? 😂😂😂

Maike: In der Tat bin ich überzeugter Bahnfahrer, wenn ich nicht gerade im Auto sitze. Nein, ich bin sogar sehr lange gependelt nach Hamburg. Auf jeden Fall saß da eine Person, die hat einfach was ausgestrahlt. Man könnte es esoterisch nennen, keine Ahnung. Die hat einfach Energie gehabt – Pfeffer im Arsch… Und die fand ich einfach interessant, habe sie auch angesprochen, bin in den Klönschnack gekommen. Das finde ich super inspirierend auch wenn es nur so zwei drei Minuten sind. Das sind so Momente, aus den ziehe ich ganz viel Kraft. Also ich suche nicht krampfhaft, sondern ich finde halt manchmal Menschen, die mich wirklich einfach inspirieren. Das genieße ich sehr, mit denen ins Gespräch gehen zu dürfen. Es gibt natürlich auch darüber hinaus Menschen, die mich über eine längere Zeit begleiten. Ich kenne ihn nicht persönlich, aber einer dieser Personen, die mich unheimlich inspirieren, ist definitiv Tobias Beck. Was der für eine Energie auf der Bühne ausstrahlt und auch den überwiegenden Teil seiner Messages finde ich gut. Tobias Beck ist wirklich ein echtes Vorbild für mich.
Es gibt natürlich auch andere Personen, aber grundsätzlich bin ich mir selbst genug. Also ich brauche kein Vorbild, um existieren zu können. Ich bin selbstbewusst genug, aber ich ziehe mir halt ganz gerne mal Inspiration von den unterschiedlichsten Menschen.

Mayka: Ich weiß auch, dass du z.B. ein großer Fan von Profiler Suzanne bist.

Maike: Ja 😀die find ich echt krass. Weil Profiler Suzanne Grieger-Langer so krass ihren Stiefel durchzieht, auch ihre schwarz-weiß Schiene. Ihren Look kann man blöd finden, aber ich finde es schon mal genial wie sie das so durchzieht, Hammer! Ein anderes Beispiel ist bei uns in der Gegend eine Frau, die eine Konditorei hat. Vielleicht ist sie Türkin, aber das ist völlig egal. Also es ist keine klassische Bäckerei und sie führt auch nicht den Laden in der dritten Generation oder so. Diese Person hat sich alleine etwas aufgebaut, macht das jeden Tag von 6 Uhr morgens bis 6 Uhr abends 365 Tage am Stück. Ein irre Job, sie hat viele Angestellte, mittlerweile mehrere Filialen und vor solchen Leuten ziehe ich krass den Hut. Was für eine Person! Denen sagt man auch so schnell nichts, die wissen genau was sie wollen. Ihre Sachen machen sie auch richtig gut, das bewundere ich schon sehr.

Mayka: Du hast es eben auch nochmal gesagt – ich weiß total was du meinst. Es klingt irgendwie esoterisch, ist aber genauso eine Energie die man spürt.

Energie

Mayka: Sag doch nochmal was zu dem Thema, welches ich schon oft von dir gehört habe. Du hast 300% Energie? Also was ist dein Treibstoff? Energie entsteht ja, wenn etwas irgendwo rein gekippt wird.

Maike: Also ich bin so oft in meinem ganzen Leben immer wieder gefragt worden, wie hast du das alles geschafft. Z.B. jetzt zu meinem Buch: Wie hast und vor allem wann hast du denn das bloß gemacht? Wie schaffst du das?
Ich kann diese Frage nicht beantworten. Früher als meine Kinder klein waren und ich gearbeitet habe (Vollzeit, drei Kinder, Haushalt sowieso und noch X-Dinge nebenbei), habe ich so viele Dinge erledigt, wofür man eigentlich drei Leben benötigt. Daher kommen diese 300% und das mache ich immer. Ich denk da nicht drüber nach, also ich ich sitze nicht morgens und denke wie schaffe ich das alles bloß…
Was zu tun ist, wird erledigt. Das mache ich halt einfach so. Mir wurde oft gesagt, ich hätte halt drei Leben oder ich bin eine Person, die schafft das was drei andere Personen schaffen. Wie auch immer man kann das bezeichnen will. Daher kommt eben dieses nicht 100% Energie sondern 300 % – entweder ordentlich oder gar nicht.
Aber wie ich das mache, das kann ich dir ehrlicherweise nicht beantworten. Ich MACHE ES EINFACH und ich denke auch nicht darüber nach. Aber ich bin der Auffassung, wenn man etwas mit voller Überzeugung macht und gerne macht, verfliegt die Zeit automatisch.
Als Antwort auf die Frage, wie ich denn mein Buch ROCK YOUR DIGITAL BUSINESS so parallel zu der Tätigkeit bei SIGEL geschafft habe und zu allen anderen Tätigkeiten, die ich halt so mache, wie ich dafür Zeit gefunden habe, antwortete ich in der Art es gäbe wohl ein Raum-Zeit-Kontinuum.
Keine Ahnung, da stecke ich irgendwie drin 😂 Auch mein Tag hat 24 Stunden, aber es passt mehr rein! Ich weiß es nicht, ich kann das nicht beantworten.

Mayka: Wenn wir schon dabei sind: Gibt es vielleicht etwas was du deinem 20 jährigen ich sagen würdest?

Maike: Um Gottes Willen mach bloß nicht die ganzen Fehler nochmal!

Mayka: Aber ohne Fehler wärst du ja auch nicht da wo du jetzt bist, oder?

Maike: Stimmt, hätte vielleicht nicht ganz so anstrengend und nicht ganz so schlimm sein müssen – die Hälfte hätte gereicht.

Mayka: Es gibt eine Sache, die finde ich noch ganz gut: Und zwar haben wir uns ein wiederkehrendes Element überlegt mit unseren Gästen am Ende über “du hast mal gesagt (…)” zu sprechen.
Du hast mal gesagt “Ich arbeite nicht mit Hohlschwätzer”…

Maike: Da hab ich keinen Bock drauf.

Mayka: Erklär das doch ein bisschen genauer. Wen meinst du damit?

Maike: Also da ist doch auch immer dieses Blablabla… ich hasse es wie die Pest, wenn Hohlschwätzer (also Leute, die in meinen Augen vorgeben etwas zu können, etwas zu wissen) so tun, aber eigentlich nicht wirklich wissen worüber Sie reden. Dagegen bin ich allergisch. Dagegen kann ich auch mittlerweile nicht mehr an. Früher war ich noch freundlich und habe zugehört. Heute gehe ich gleich dazwischen, sage nee lass mal gut sein und geh weg. Also ich tue mir das einfach nicht mehr an und ich will auch in meiner Arbeit nicht mit solchen Hohlschwätzer agieren. Ich arbeite gerne mit Menschen, die mir auf Augenhöhe begegnen, die genauso ticken wie ich und die genauso schnell agieren und denken wie ich. Alles andere streiche ich radikal aus meinem Leben raus, will ich nicht. Tobias Beck nennt das Bewohnerfrei. Ist mir völlig egal, wie das heißt, aber bei mir sind es Hohlschwätzer – weg damit.
EINFACH MACHEN, einfach weg damit. Die können gerne woanders machen, aber möglichst nicht in meinem Radius.

Dein größtes Abenteuer?

Mayka: Und weiter geht’s. Ich habe noch eine Frage, auf die ich mich ganz besonders freue: Maike was war das größte Abenteuer in deinem Leben?

Maike: Vorhin hatte ich ja schon gesagt, ich habe keine extravaganten Hobbys. Eher bin ich der Auffassung ein ganz langweiliges Leben zu führen. Mein größtes Abenteuer war wirklich der 11. März 2011 als in Japan diese Dreifachkatastrophe stattfand. Da bin ich nach Hause gekommen nachts um 3 Uhr, war zum Zeit des ersten Bebens nachmittags um 14 Uhr ca. 70 km weg von zu Hause, von den Kindern, von allen und kam nach Hause, endlich, durch viele Abenteuer. Bevor ich zur Haustür reingekommen bin, habe ich gedacht das war so aufregend und reicht für den Rest meines Lebens. Es muss nie wieder etwas Aufregendes passieren! Jetzt wäre das Schönste was ich mir vorstellen kann, auf dem Sofa zu sitzen links rechts die Kinder zu halten, vorne den Hund und nie wieder muss etwas Spannendes kommen. Das ist leider nicht so gewesen, aber das war definitiv das aufregendste – und nicht im positiven Sinne.

Mayka: Nur noch mal für unsere Gäste, für unsere Zuhörer. Das war deine Zeit in Japan richtig?

Maike: Ja genau.

Mayka: Geb doch kurz den Kontext: Du hast drei Jahre in Japan gelebt?

Maike: Mit meiner Familie bin ich dorthin gegangen als Mami, das erste Mal in meinem Leben. Also sozusagen, ohne um zu Arbeiten. Das war als selbstbestimmte Person für mich ganz furchtbar. Das wollte ich nie sein im Leben und zum Glück bin ich es auch nicht mehr. Es war aber die beste Zeit meines Lebens trotz dieser unschönen Dreifachkatastrophe mit Erdbeben, Tsunamis und Atomgau in Fukushiima.
Das war definitiv das Beste was mir jemals im Leben passiert ist. Dazu müssen wir noch mal ganz ganz viele eigene Podcasts machen…

Mayka: Als wiederkehrendes Element wollen wir ja unseren Gästen etwas mitbringen. Und ich habe nämlich das passt ganz gut zum Thema ich habe dir was mitgebracht

Maike: Oh, wie schön. Bin gespannt, was du da rumkramst.
Reis Tamari, japanische Reiscracker mit Meeresalgen. Das ist eine coole Idee. So machen wir das. Weißt du was, wir probieren die gleich mal. Ich habe übrigens in Japan gelernt, morgen zum Frühstück Reis zu essen. Bei 40° ist das schon cool, besser als morgens Brötchen zu essen.
Mayka: Wir haben hier gerade noch Blaubeeren als Alternative. Ich glaube dann nehme ich mir mal eine von.

Warum gibt es diesen Podcast?

Mayka: Ich möchte darüber sprechen, warum es diesen Podcast gibt. Warum hattest du da Bock drauf? Erzähl doch bitte mal.

Maike: Also meine Ursprungsidee oder meine ersten Intention ist fast zwei Jahren her. Mein DIGITAL-Schriftzug steht da im Vordergrund, den ich mir 2017 in einem Re-Branding gegeben habe. Die Ursprungsidee war es, DIGITAL talk als Videoreihe zu machen. Wenn ich recht überlege entstand die Ursprungsidee sogar noch früher. Weil ich immer schon gerne Frauen eingeladen habe, bekocht habe in einem Fünf-Gänge-Menü zu Hause. Frauen, die sich auch nicht kannten, um sich einfach gegenseitig zu inspirieren, gegenseitig mal etwas Neues kennenzulernen. Eingeladen habe ich die Personen, die mich selber einfach inspiriert haben, mich einfach irgendwie getoucht haben. Also habe ich einfach untereinander wildfremde Personen eingeladen, die sie nicht kannten. Habe die lecker lecker bekocht, weil ich das unheimlich gerne mag. Habe schön den Tisch gedeckt und Menükarten geschrieben. Das war bevor wir nach Japan gegangen sind. Diesen Gedanken wollte ich gerne verlängern unter dem Stichwort DIGITAL, also beruflich darüber reden, was brennt den Unternehmen so unter den Nägeln, woran hakt es und so weiter.
Und meine erste Idee war eigentlich dieser Gedanken beim Essen zu reden in feinen Restaurants, weil ich so unheimlich gerne schick essen gehen mit toller Aussicht und toll gedecktem Tisch usw.
Im Nachhinein war klar, dass es eine hirnrissige Idee gewesen ist. Es war eindeutig ganz schwierig bis unmöglich, Plätze zu finden an den es überhaupt erlaubt war aufzunehmen während überall rund um gegessen wird. Irgendwie deckte sich meine Vorstellung davon nicht mit dem, was die Gastronomen da so Vorstellung hatten. Da habe ich relativ schnell gemerkt, es ist echt bescheuert wenn man halt nur mit dem Geschirr rum klappert und nichts mehr verstehen kann. Also habe ich es anders gemacht und letztes Jahr in Leipzig den ersten DIGITAL Talk aufgenommen.
Das wollte ich denn gerne in loser Reihe weiterführen. Es ist aber ein unheimlicher Aufwand gewesen, vorher wie auch nachher.
Als Konsequenz entstand die Idee, ab und an Videos zu produzieren und regulärer einfach einen Podcast zu realisieren. Weil ich halt so bin, wenn ich was erzählen möchte muss es raus. Dann möchte ich nicht 5 Wochen im Voraus eine Videolocation planen oder so, da möchte ich einfach machen.
Natürlich bietet sich ein Podcast an. Die Idee dazu habe ich schon lange, das ist jetzt ja 6, 7, 8 Monate her und musste ein bisschen schleifen gewesen aufgrund verschiedener Dingen bei mir zu Hause.
Aber jetzt sitzen wir hier in Hamburg bei 30 °C Grad im wärmsten Sommer seit langer Zeit hier oben auf dem Dach und machen unseren Podcast. Das ist doch geil 😀 das muss einfach so sein

Mayka: Ja, ich finde es auch mega schön und habe mich sehr darauf gefreut. Ich finde bisher schlagen wir beide uns sehr gut. Ich mag deine Stimme total gerne und hoffe, es geht euch auch so.

Für wen machst du diesen Podcast?

Mayka: Lass uns doch ein bisschen weiter plaudern. Ich habe noch eine Frage und zwar vielleicht magst du noch mal erzählen für wen das ist. Für wen machst du diesen Podcast? Wen würdest du dir als Hörer wünschen?

Maike: Also mein Herz brennt für die Entscheider in Unternehmen. Ich sehe, da ist noch viel viel viel zu verbessern ist in Sachen Digitalisierung, beim großen Wort Digitale Transformation. In vielen Bereichen ist noch wirklich viel zu tun. Daher möchte ich die wirklich erreichen. Aber das ist nicht das einzige womit es getan ist. Weil leider die Menschen, die es oft am meisten brauchen auch diejenigen sind, die am wenigsten zuzuhören. Ich glaube, wir brauchen einfach eine ganz starke Alliance an Querlenkern, an Menschen die mutig sind. Die Macher sind und anpacken, die tolle Ideen haben, die out-of-the-box denken, die einfach irgendwie das ganze mal wuppen. In Summe ist das keine homogene Zielgruppe. Es handelt sich einfach um ganz und gar unterschiedliche Menschen. Es können Menschen sowohl vom Kleinstunternehmen oder vom großen Konzern sein. Ich glaube, es ist eine ganz bunte Mischung an Menschen die einfach irgendwie dieses obere Dach DIGITAL haben.
Ein bisschen in Richtung Marketing, aber eben auch Unternehmensentwicklung, das sind so meine Themen. Die Spannbreite geht über ganz viele Unterthemen: All das funktioniert halt nicht, wenn es nicht vom CEO oder der CEO oder dem Vorstand der Vorständin oder wem auch immer von einem ganz oben angesiedelten wichtigen Entscheidungsgremium befürwortet wird. In letzter Konsequenz muss es mit vollem Herzen unterstützt und verstanden werden. Digitalisierung & Digitale Transformation muss vorangetrieben werden. Genau dafür benötigen wir diese Aliance dich ich erreichen möchte.

Mayka: Da sagst du ein gutes Stichwort und zwar “von Herzen”. Da möchte ich noch mal kurz ein bisschen nachhaken. Was wäre denn, wenn du jetzt mal darüber nachdenkst, so deine Herzens-Zielgruppe? Wer liegt dir ganz besonders am Herzen? Wen möchtest du mit deinen Geschichten und mit deinem Know-how weiterhelfen? Wen möchtest du damit erreichen? Was würde dich besonders freuen, wenn du sie erreicht?

Maike: Ich nenne sie Querdenker, doch es gibt tausend verschiedene Wörter dafür. Und jeder fasst es auch anders für sich selber auf. Aber ich meine diese Menschen, die querdenken nach meiner Definition, wie ich das immer wieder in meinem Blog und Posts beschreibe. Wenn ich diese Menschen erreiche, wenn wir zusammen gemeinsam etwas große Größeres schaffen, das ist das, was mich eigentlich am meisten antreibt.
Ich muss ganz ehrlich sagen, dass es mich am meisten freut, wenn das auch wirklich passiert. Wenn ich merke, dass sich völlig fremde Menschen zu einem Thema finden und voneinander lernen.
Meine Erfahrung als Mentorin hat mir gezeigt, wie schön es is immer wieder junge Menschen nach vorne zu bringen.Wie gesagt, es ist keine homogene Masse sondern es ergibt sich vielleicht etwas ganz Unvorhersehbares.
Diese Optionen sind eigentlich genau das, wofür ich diesen dieses hier mache 😊 Es hat in den letzten Jahren funktioniert, das werde ich auch weitermachen und das ist es, was mich antreibt

Mayka: Wenn wir es mal mit Simon Sinek sagen: Was ist dein Why? Warum du das machst? Was ist dein Purpose?

Maike: Du hast mich vorhin gefragt was ich für einen Beruf machen würde wenn ich nicht als DIGITAL Marketing Expert tätig wäre. Ehrlicherweise gibt’s diesen Beruf nicht und ich kann halt nicht anders, also zu sein wie ich bin. Es muss raus und deswegen muss ich jetzt rum Podcast machen ja ich freue mich.

Wobei möchtest du deine Hörer unterstützen?

Mayka: Wobei möchtest du deine Hörer unterstützen?

Maike: Ich möchte meine Hörer dabei unterstützen, mit ihrem Digital-Business so richtig Fahrt aufzunehmen. Mein Buch heißt ja nicht umsonst ROCK YOUR DIGITAL BUSINESS, denn ich möchte Lust auf Digital-Business machen, Mut machen, vor allen Dingen EINFACH ZU MACHEN, aber eben auch richtig und in der Exzellenz. Ich sage immer “den digitalen Arschtritt” zu verpassen, also einen einen ordentlichen Schubs, damit es auch wirklich mal in die richtige Richtung nach vorne geht. Ich möchte Inspiration von einem Querlenker mit auf den Weg geben und natürlich auch die Diskussion mit verschiedenen Menschen ermöglichen. Denn nur meine eigene Meinung ist ja langweilig. Ich möchte gerne mit unterschiedlichen auch möglichst kontroversen Leuten darüber reden was gemacht werden muss, was sich ändern muss und wo die Reise hingeht.

Podcast-Outro

Maike: war ja klar, ich habe das natürlich wieder falsch verstanden: Du fragst mich, wie ich hergekommen bin, und ich als “Autist” sage natürlich ich bin mit dem Auto hergekommen 😂😂😂

Mayka: Ehrlich gesagt wusste ich das aber schon bisschen…

Maike: Ich nehme alles sehr wörtlich, kann da auch nichts für. Aber gut, dass wir zusammen drüber lachen können. Ich glaube auch das wird hier des öfteren normal zu hören sein, weil ohne Lachen geht einfach nicht. Das muss sein! Super, alles klar ich hoffe es hat euch gefallen und bis zum nächsten Mal.

Habe ja noch ganz vergessen: Das Wichtigste am Ende wenn ihr mir folgen möchtet auf LinkedIn. Da bin ich nicht nur täglich, sondern fast minütlich unterwegs. Da könnt ihr mich am besten noch mal ansprechen, wenn ihr Fragen habt zur Folge, Vorschläge für weitere Podcast-Gäste usw. Gerne immer her damit also wie gesagt über LinkedIn kommunizieren. Ihr könnt natürlich auch meine Webseite besuchen www.maikepetersen.digital